Dr. Althaus Psychotherapie

Psychische Erkrankungen in Deutschland

Bundesweit tritt bei jedem dritten Erwachsenen im Zeitraum eines Jahres eine psychische Erkrankung auf.

Bundesweit tritt bei jedem dritten Erwachsenen im Zeitraum eines Jahres eine psychische Erkrankung auf. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Angststörungen, Depressionen und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentengebrauch. Für die knapp 18 Millionen Betroffenen und ihre Angehörigen ist eine psychische Erkrankung mit massivem Leid verbunden und führt oft zu schwerwiegenden Einschränkungen im sozialen und beruflichen Leben.

Hinzu kommen erhebliche volkswirtschaftliche Auswirkungen:

Psychische Erkrankungen sind nicht nur die zweithäufigste Ursache für Krankheitstage im Beruf, sie sind auch der häufigste Grund für Frühverrentungen.

Es wird erwartet, dass die direkten und indirekten Kosten, die dadurch entstehen, in Zukunft noch weiter ansteigen werden.

In Deutschland kümmern sich rund 13.500 Psychiater gemeinsam mit weiteren Berufsgruppen um die Versorgung der Betroffenen. Sie sind in ambulanten Praxen oder in stationären Einrichtungen tätig. Bei der Behandlung greifen sie u. a. auf Psychotherapie, Pharmakotherapie, biologische Verfahren und psychosoziale Interventionen zurück. Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung erfolgt in manchen Fällen unter bestimmten Umständen auf richterliche Anordnung hin eine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung.

Die DGPPN stellt aktuelle Zahlen und Fakten zur Prävalenz psychischer Erkrankungen, der ambulanten und stationären Versorgung, den an der Versorgung beteiligten Fachärzten, zur Gesundheitsökonomie sowie zur zivilrechtlichen, öffentlich-rechtlichen und strafrechtlichen Unterbringung zusammen und stellt diese in kompakter Form für die Öffentlichkeit zur Verfügung.

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