Dr. Althaus Apothekerschrank

Das Geheimnis der homöopathischen Potenz

Die Entwicklung einer Potenz in Lichtgeschwindigkeit.

Für viele Menschen ist die Homöopathie immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Dies wird sicher so lange so bleiben, bis das materielle Denken an Priorität verloren hat und der Mensch bereit ist, sich selbst wieder als geistiges Wesen zu verstehen. Der Geist, die „Idee“ ist Fleisch geworden, hat sich materialisiert, so steht es bereits in der Bibel. Unsere Welt ist das Ergebnis von Verdichtungsprozessen verschiedenster Ideen, Verdichtungsprozesse des Geistes. Die Idee Mensch als Individualität, die Idee Pflanze, Tier usw. Verstehen wir auch die Homöopathie in diesem Sinne, so ist diese die Umkehrung der Materialisierung, also die Dematerialisierung.

Ein Stoff wird verdünnt, verschüttelt, verdünnt und dies viele Male, der Verdichtungsprozess wird in vielen Stufen rückgängig gemacht.

Je häufiger dieser Dematerialisierungsprozess vonstatten geht, je näher sind wir am Ursprung an der Idee, am Geist. Im Ursprung liegen alle Varianten, alle Möglichkeiten lassen sich daraus entwickeln. Die Idee ist die ursprünglichste, unspezifischste Variante.

Stellen Sie sich vor Sie wollen einen Tisch bauen. Als erstes existiert die Idee. Zunächst hat dieser Tisch noch keine feste Form, alle Varianten sind noch in dieser Grundidee vorhanden. Dann denken Sie darüber nach, welcher Tisch es werden soll, welche Form er letztlich haben soll. Mit diesen Überlegungen — Sie legen eine Idee über die andere — beginnt die Materialisierung. Die Vorstellung, wie der Tisch werden soll, der Plan auf dem Papier, der Materialkauf und mit der Fertigstellung des Tisches endet auch die Materialisierung der Idee. Mit dieser ist ein spezifisches Ergebnis entstanden. Eine Idee wurde „festgestellt“, fixiert, fertig gestellt. Der höchste Grad der Materialisierung entspricht dem fertigen Ergebnis.

Bei Gegenständen ist die Materialisierung noch gut nachvollziehbar.

Dass aber auch die Lebewesen auf diesem Wege entstehen, ist im üblichen Denken ehr ungewöhnlich. Der Initiator, der Ideengeber des Tisches, eines Gegenstandes, ist außerhalb von diesem. Der Gegenstand ist nicht selbst belebt, seine Eigendynamik ist auf den Überlebensresten des Materials, in unserem Beispiel dem Holz beschränkt. Im Holz selbst ist die Idee eines Tisches nicht vorhanden. Dazu braucht es den Ideengeber, den Menschen.

In einem Lebewesen und so auch im Menschen ist der Ideengeber in ihm selbst vorhanden. Gewöhnlich wird dieser Teil, der „göttliche Anteil“ genannt. Der Anteil, aus dem sich alles selbst kreiert. Je bewusster ein Lebewesen ist, entsprechend kreativ ist sein „göttlicher Anteil“. Deshalb kann sich das Lebewesen auch der Mensch selbst regenerieren. Dies kann ein Tisch, ein Gegenstand nicht.

Allerdings ist ein Bestandteil des materiellen Denkens der Glaube, dass Gott außerhalb der Lebewesen ist. Das materielle Denken und/oder ein fehlendes Bewusstsein macht das Lebewesen vermeintlich zum Gegenstand. Das Lebewesen scheint auf Gottes Gnade angewiesen. Je größer das intuitive oder das willentliche Bewusstsein des Lebewesens ist, desto mehr wird der Satz „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“ zur Beschreibung der eigenen Kreativkraft mit der das Leben gestaltet wird. Ist diese Kreativkraft über das individuelle Bewusstsein geordnet, weiß der Mensch, was er will, folgt er seinem inneren Lebensplan, seiner inneren Stimme, dann schwingt er in sich selbst in Harmonie und ist gesund.

Sind aber seine inneren Lebensmotive unklar, ungeordnet, divergent, orientiert sich der Mensch zu sehr am Außen degradiert er sich zum Gegenstand und wird krank. Einzelne Lebensideen, Motive, Willensimpulse, von der Familie unkritisch übernommene Glaubenssätze widersprechen sich in ihm selbst. Damit entstehen unterschiedliche Verdichtungsstufen der Lebensideen, die nicht miteinander harmonieren und ausgeglichen werden können, wenn der Mensch Harmonie anstrebt. Dieser Ausgleich zu Gunsten der Harmonie ist die Heilung. Divergenzen im Menschen entsprechen unterschiedlichen energetischen, sich materialisiert habenden Verdichtungsstufen, die im bildhaften Sinne sich gegeneinander aufreiben, die Krankheitsformen entstehen lassen.

Heilung und Harmonisierung bedeutet, dass unterschiedliche, in sich unrunde Verdichtungsebenen ausgeglichen werden müssen.

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